Lena Hanisch

Lena studierte von 2000-2007 Musik. Zunächst mit Hauptfach Blockflöte an der Hochschule für Musik in
 Freiburg im Breisgau bei Prof. Agnes Dorwarth. Dort absolvierte sie 2004 ihren ersten Diplomabschluss. Danach führte sie ihre künstlerische Ausbildung nach Amsterdam zu Walter van Hauwe und Paul Leenhouts und schließlich zu Pierre Hamon nach Lyon. Im Anschluss an ihre Auslandsaufenthalte begann sie mit dem künstlerischen Aufbaustudiengang “Historische Interpretationspraxis” an der Musikhochschule Frankfurt am Main mit Hauptfach Traversflöte bei Prof. Karl Kaiser, den sie ebenfalls mit einem ausgezeichneten Diplomabschluss beendete.
Während dieser Studienjahre beschäftigte sie sich intensiv mit Stil und Aufführungspraxis der Musik des Mittelalters, der Renaissance, dem Barock und der Frühklassik. Während und nach dem Studium ergänzten Meisterkurse u.a. bei Gerd Lünenburger, Marc Hantai oder Barthold Kuijken ihre musikalische Entwicklung.
Mit L’Art du Bois konzertiert Lena Hanisch in renommierten Festivalreihen im In- und Ausland.
Sie spielt darüberhinaus regelmäßig in barocken Ensemble- und Orchesterformationen wie z.B. dem Karlsruher Barockorchester, „Chapelle de la Vigne“, dem „John Sheppard Ensemble“ sowie unter der Leitung von Konzertmeistern und Dirigenten wie Petra Müllejans, Gottfried van der Goltz oder Morten Schuldt-Jensen.
Lena hat ihre Schüler schon mehrfach zum Wettbewerb Jugend Musiziert bis zum Bundespreis begleitet. Derzeit gibt sie ausschließlich privaten Flötenunterricht in Freiburg.

www.lenahanisch.de

Margret Görner

Margret Görner studierte an der Hochschule für Musik Freiburg (Deutschland). Neben den Diplomstudiengängen Musiklehrer und Künstlerische Ausbildung studierte sie Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien. Den Instrumentalunterricht im Hauptfach Blockflöte erhielt sie dabei von Prof. Agnes Dorwarth, Michael Form, Isabel Lehmann und Luis Beduschi, während eines Auslandsjahrs in Amsterdam und Lyon zudem bei Walter van Hauwe, Paul Leenhouts und Pierre Hamon.
Von März 2004 bis zum Ende ihres Studiums war Margret Görner Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Als Gründungsmitglied des Ensembles L’Art du Bois konzertiert sie im Rahmen internationaler Festivals: Schleswig-Holstein Musikfestival, Niedersächsische Musiktage, Leipziger Bachfest, Internationale Göttinger Händelfestspiele, Stockstädter Musiktage, Arolser Barock-Festspiele, Festival Oude Muziek Utrecht (Fringe), Festival Via Stellae (Santiago/ES), Festival de Música Antiga de Barcelona.

In dieser Formation erhielt sie etliche internationale Auszeichnungen, wie beispielsweise 2006 in Den Haag den Jury- und den Publikumspreis sowie einen Sonderpreis des Van Wassenaer Concours für Alte Musik sowie 2009 beim Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge den Publikumspreis und den 2. Preis der Jury.

Mit Artaserse, dem Ensemble von Philippe Jaroussky, konzertierte sie in Schweden, Frankreich, Belgien und England, mit dem Ensemble Matheus unter Leitung von Jean-Christoph Spinosi im Theater an der Wien (Wien). 2013 spielt sie mit dem Freiburger Barockorchester in Deutschland, Frankreich und Spanien. Seit Januar 2009 leitet sie die private Musikschule „Musikwerkstatt Baden-Baden“ (Deutschland).

www.margretgoerner.de

Maria Ferré

Maria Ferré schloss zunächst ihr klassisches Gitarrenstudium an der Musikhochschule Barcelona (Spanien) ab. Gleichzeitig wirkte sie schon als Konzertistin und Gitarrenlehrerin. Da sie sich zunehmend für die Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten interessierte, fing sie an, Laute und andere historische Zupfin-strumente bei Prof. Rolf Lislevand an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen (Deutschland) zu studieren. Während dieser Studienjahre nahm sie auch an verschiedenen Meisterklassen teil, u. a. bei B. Pornon, P. Montelliet, J.Savall, J. Tubery, Ch. Toet, David Plantier, Evelyn Tubb, Anthony Rooley und Dominique Vellard und trat sowohl als Solistin als auch im Continuo in zahlreichen europäischen Ländern auf, ausserdem in Mexico und USA mit verschiedenen Ensembles wie U.C.S., Kusskuss, duo nox-ferré, duo M&M und Freiburger Spielleyt und dem Ensemble L’Art du Bois auf.

Von 2003 bis 2006 studierte sie in der Schola Cantorum Basiliensis (Basel) bei Prof. Hopkinson Smith. 2004 nahm sie am Ambronay Baroque Orquestre-Projekt unter der Leitung von Christoph Rosset und im November 2005 am Norske Kammerorkester-Projekt unter der Leitung von Fabio Biondi teil. Im Oktober 2006 ist Maria Ferré im “Van Wassenaer” Wettbewerb (Den Haag-Holand) und im September 2007 im Concurso Nervi (Genova-Italien) zusammen mit dem Ensemble L’Art du Bois ausgezeichnet worden. Heute unterrichtet Maria Ferré Gitarre und Laute in St.Gallen (Schweiz). Sie ist auf verschiedenen CD Einspielungen zu hören mit dem Ensemble UCS, dem Ensemble L’Art du Bois und dem duo M&M zusammen mit Dominique Vellard. Im April 2009 hat Maria Ferré mit Armonico Tributo unter der Leitung von Lorenz Duftschmid und mit der Sopranistin Maria Cristina Kiehr zusammen musiziert. Im August 2010 erschien die CD “Musical Humors & Lamentations”, wo Maria Ferré mit dem Ensemble L’Art du Bois zusammen musiziert.

Judith Sartor

Judith Sartor erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Unterricht auf der Viola da Gamba. Ihr Studium an der Freiburger Musikhochschule begann sie mit einem Stipendium in der Vorklasse bei Ekkehard Weber, der sie bis zum Abschluss ihres Diplomstudiums (2005) unterrichtete. Im Anschluß daran setzte sie ihr Studium am Konservatorium in Den Haag fort bei Philippe Pierlot und Anneke Pols und an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main bei Rainer Zipperling. Sie besuchte Meisterkurse bei Brian Franklin (2004), Hille Perl (2002 und 2005, letzteres mit einem Stipendium der Bachakademie Stuttgart) und Paolo Pandolfo (2005). Judith Sartor konzertiert unter anderem mit Lutz Kirchhof und dem Trio Liuto Concertato, mit den Freiburger Spielleyt und dem Ensemble LA GAMBA Freiburg. Seit 2009 leitet sie gemeinsam mit Margret Görner die Musikwerkstatt Baden-Baden.

Diskographie: Weihnacht der Spielleyt, christophoros 2010; Musical Miracles, Sony BMG 2009

www.judithsartor.de

Verena Fütterer

Verena Fütterer studierte von 2000 bis 2003 Blockflöte an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei Prof. Agnes Dorwarth. Nach einem Auslandsjahr bei Pedro Memelsdorff in Barcelona schloss sie den Diplomstudiengang Musiklehrer im Juli 2004 in Freiburg erfolgreich ab. Es folgte ein einjährige Aufbaustudium mit dem Trio L’Art du Bois bei Walter van Hauwe, Paul Leenhouts und Pierre Hamon in Amsterdam und Lyon. Darüberhinaus studierte sie 2005 zeitgenössische Musik bei Walter van Hauwe am Sweelinck Conservatory in Amsterdam. Neben ihrer Konzerttätigkeit arbeitet Verena Fütterer als Musikpädagogin in verschiedenen Musikschulen in der Region Freiburg.

Mirko Arnone

Mirko Arnone studierte zunächst klassische Gitarre und E-Gitarre am staatlichen Konservatorium in seiner Heimat-stadt Palermo (Italien). Daran schloss sich ein Studium der Laute, Theorbe und Gitarre an der Musikhoch-schule Trossingen bei Prof. Rolf Lislevand an. Während dieser Studienjahre erhielt er auch Unterricht bei Richard Wistreich, Wim Becu, Steven Player, Christian Niedling und Thomas Boysen. Nach dem erfolgreichen Abschluß seines Studiums im Jahr 2005 führte ihn seine Konzerttätigkeit in zahlreiche europäische Länder und in die USA. Dabei trat er sowohl als Solist als auch als Mitglied verschiedener Ensembles auf, darunter das Duo M&M, das Ensemble Luna und der United Continuo Service. 2003 wirkte Mirko Arnone bei den Ludwigsburger Schloss-festspielen mit.

Johannes Keller

Johannes Keller ist in der Ostschweiz aufgewachsen und lebt heute in Basel.

Ausbildung
Studium an der Schola Cantorum Basiliensis, nach Privatunterricht bei Andreas Schweizer und Naoki Kitaya. Diplom für Alte Musik mit Hauptfach Cembalo bei Jörg-Andreas Bötticher (2008) und Master of Arts für Generalbass und Ensemble-Leitung bei Jesper Christensen und Andrea Marcon (2010). Förderpreis des Lions Club Basel (2009), Förderpreis des Kantons Thurgau (2010). Aufnahme in die »Akademie Musiktheater heute« der deutschen Bank Stiftung (2010).

Künstlerische Tätigkeit
Mitgründer des Basso-Continuo-Ensembles »Il Profondo« und des Duos »L’Istante« (mit der Violinistin Anaïs Chen). Regelmässige Zusammenarbeit mit Andrea Marcon, u.a. als Assistent für Opernproduktionen am Theater Basel und an der Oper Frankfurt. Weitere Zusammenarbeit als Assistent für Barockoper mit Christian Curnyn (Oper Frankfurt und Staatstheater Stuttgart) und Michael Form (Theater Heidelberg). Beteiligung bei CD-Produktionen für »Deutsche Grammophon«, »Cantus« und »France 2«. Regelmässige Mitwirkung u.a. bei »La Cetra« (Barockorchester Basel) und dem »Venice Baroque Orchestra«. Eigenes Forschungsprojekt über chromatisch-enharmonische (mehr als 12 Noten pro Oktave) Instrumente und Musik aus dem 16. und 17.Jahrhundert. In diesem Zusammenhang auch Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Vito Žuraj und José Sanchez-Verdù, und Gast-Engagements bei Formationen wie dem »Ensemble modern«.

Isabel Lehmann

Isabel Lehmann absolvierte das Musiklehrerdiplom im Fach Blockflöte zunächst an der Musikhochschule Freiburg bei Agnes Dorwarth, danach studierte sie am Rotterdams Conservatorium bei Han Tol, wo sie 1990 das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt.

Ein DAAD Stipendium ermöglichte ihr ein Zusatzstudium der mittelalterlichen Musik bei Pedro Memelsdorff an der Civica Scuola di Milano.

Sie erhielt den Vriendenkrans Preis des Concertgebouw Amsterdam und gewann 1989 den internationalen Blockflötenwettbewerb in Calw.

Isabel Lehmann ist Blockflötistin des Freiburger Barockorchesters, des Combattimento Consort Amsterdam, des Ensembles La Risonanza (Italien)) , Café Zimmermann (Frankreich) und dem Ensemble L’Art du bois. Mit diesen Ensembles und anderen war sie Gast der bedeutendsten internationalen Festivals und wirkte bei zahlreichen CD-Einspielungen mit. Seit 2010 ist sie Dozentin an der Musikhochschule Freiburg.